Anerkennung für höchste Qualität des Notruf-Geräts
Das Forstfunkgerät Motorola DP3661e KuNo hat die offizielle Zulassung des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) erhalten. Mit dem unter der Prüfnummer 8841 geführten KWF-Profi-Siegel bestätigt das Kuratorium, dass das Funkgerät alle geforderten Qualitätsstandards für die Forstarbeit erfüllt. Somit ist offiziell bescheinigt, dass Qualität und Funktionsweise des Funkgeräts Maßstäbe setzen und es explizit für den Einsatz in Wald und Forst empfohlen wird.
KuNo® (Kommunikation & Notruf) ist eine Eigenentwicklung der Firma Bareither+Raisch Funktechnik, basierend auf dem DP3661e aus dem Haus Motorola Solutions. Es ist gefüllt mit intelligenter Technik, die im Notfall lebensrettend sein kann: Wenn der Waldarbeiter sich verletzt, kann er per Knopfdruck einen Alarm an seine Kollegen auslösen. Ist er dazu nicht mehr in der Lage, weil er zum Beispiel bewusstlos ist, setzt KuNo automatisch einen passiven Notruf ab. Das funktioniert über einen einzigartigen, zertifizierten Lage- und Bewegungssensor. KuNo bietet die Möglichkeit eines Gruppennotrufs an alle Forstarbeiter mit Sprachansage. Und dank eines automatischen Lokalisierungstons des Verunfallten, der automatisch über den Lautsprecher des Funkgeräts ausgegeben wird, kann der Kollege schnell gefunden werden. Optional lässt sich KuNo mit einer GPS-Positionsüberwachung und/oder einer Alarmerweiterung über GSM ausstatten, d.h. die Nutzerinformationen und die GPS-Position können direkt an eine Rettungsleitstelle übertragen werden, so dass der Verletzte schnellstmöglich Hilfe bekommt.
Funktechnik auf höchstem Niveau: So funktioniert KuNo
„KuNo ist jedoch nicht nur ein kleiner Lebensretter, sondern kann auch all das, was ein gutes Funkgerät generell können muss“, erklärt Stefan Raisch, Geschäftsführer bei Bareither + Raisch Funktechnik. „Das Besondere an KuNo ist, dass Notruf und normale Sprachfunktion in einem Gerät vereint sind. Alle wichtigen Informationen erhält der Nutzer direkt durch klare Sprachansagen ohne dass der Forstarbeiter das Funkgerät vom Gürtel nehmen muss. Das Gerät ist wasser-, schmutz- und staubdicht und hat die Schutzklasse IP68. Und: Es stört nicht bei der Arbeit, denn trotz seiner vielen Extras ist es extrem klein und leicht.“
Weitere Funktionen machen KuNo zu einer Besonderheit unter den Geräten dieser Art: Es bietet sowohl eine Reichweitenüberwachung mit Quittierung als auch einen Funktionsselbsttest durch den Nutzer. Mit der neuen Bluetooth-Option kann das Funkgerät mit dem KWF-zertifizierten 3M/Peltor WS Protac XP Forestry Headset eingesetzt werden. Damit die Einsatzdauer einen ganzen Arbeitstag übersteht, bietet das KuNo mit einem 1.700 mAh Akku Li-Ion bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit. Das Motorola-Funkgerät arbeitet digital im DMR-Modus und kann ohne zusätzliche Frequenzanmeldung in zwei Gruppen parallel eingesetzt werden.
„Wir haben das Standardgerät Motorola DP-3661 in der KuNo-Version zu einem einzigartigen Spezialgerät entwickelt“, fasst Stefan Raisch zusammen.
Harvestererkennung als Option
In einer optionalen Variante verfügt KuNo noch über ein weitere, einzigartige Funktion: KuNo erkennt einen sich nähernden Harvester rechtzeitig und warnt den Forstarbeiter durch einen Alarmton und eine Sprachansage. Ebenso erhält der Fahrer des Holzvollernters auf seinem Funkgerät im Fahrzeug die Information, dass sich Waldarbeiter im Umkreis befinden und er sich entsprechend vorsichtig fortbewegen muss. Der Abstand zwischen Waldarbeiter und Maschine, bei dem der Alarm ausgelöst werden soll, ist dabei individuell programmierbar.
Langjährige Erfahrung steckt in KuNo
Der Begriff KuNo® (Kommunikation & Notruf) ist seit 1999 auf dem Markt bekannt. Er ist ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Bareither+Raisch Funktechnik. Mittlerweile haben sich schon mehr als 7.000 KuNo-Funkgeräte im Dauereinsatz bewährt. Auf der Interforst 2018 in München hatte der Funktechnik-Spezialist die zweite, optimierte Generation KuNo vorgestellt.
Dank KuNo bestens abgesichert
Arbeiten im Freien, draußen in der Natur seinen Lebensunterhalt verdienen statt am Schreibtisch zu versauern, davon träumen viele Menschen. Waldarbeiter haben genau so einen Job: Für viele ist es ein Traumberuf, den sie nicht missen möchten. Allerdings ist die Waldarbeit auch nicht ganz ohne Risiken. „Gerade bei Baumfällarbeiten kann viel passieren, auch wenn alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden“, berichtet Stefan Raisch, Geschäftsführer von Bareither + Raisch Funktechnik.
Um die Wälder möglichst naturnah zu bewirtschaften, müssen heutzutage viele Umweltauflagen beachtet werden. Diese können jedoch durchaus manche Arbeitsabläufe komplizierter machen. Forstarbeiter sind zwar im Team unterwegs, aber oft genug sind die Kollegen relativ weit entfernt. Wenn gerade in so einer Situation etwas passiert, kann der Waldarbeiter sich vielleicht nicht bemerkbar machen, weil die Kollegen außer Sicht- und Hörweite sind. Dazu kommen die lauten Maschinen, die eine schnelle Kontaktaufnahme im ungünstigsten Fall auch noch erschweren.
Und wenn dann einer der Arbeiter tatsächlich verunglückt, ohne dass seine Kollegen es sofort bemerken, dann besteht die Gefahr, dass er nicht rechtzeitig gefunden wird und versorgt werden kann. In solchen Fällen helfen hochmoderne Funkgeräte, Leben zu retten. Für den Einsatz im Wald müssen sie allerdings besondere Bedingungen erfüllen. Mit Geräten der Firma Bareither+Raisch sind die Forstarbeiter immer bestens geschützt.
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Rubrik Forstfunk: Forstfunk
Video KuNo Funkgeräte: https://www.youtube.com/watch?v=KZjTAZkEsCA
KWF Prüfbericht:https://www.kwf-online.de/index.php/wissenstransfer/forsttechnik/anerkannte-technik