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Einsatz-Szenario Tunnel

23.17 Uhr - 1149 Meter vor der Tunnelausfahrt des Engelbergtunnels Leonberg :

 

Ein Container eines Lastwagens fällt auf einen PKW. Die tonnenschwere Last zerquetscht den Kleinwagen nahezu vollständig. In dem Auto-Wrack sind zwei Insassen eingeklemmt.

Der Lastwagen stellte sich quer zur Fahrbahn.
 

Ein nachfolgender LKW rast in die Unfallstelle und beginnt sofort zu brennen. Die Sicht beträgt durch die starke Rauchentwicklung binnen Minuten nur noch wenige Meter. Für die nachfolgenden ca 80 Fahrzeuge und einen fast vollbesetzten Reisebus gibt es kein Weiterkommen mehr - sie stecken im Tunnel fest. Ca.180 Personen werden vom Rauch im 2,5km langen Engelbergbasistunnel eingeschlossen.

 

Rund drei Minuten nach Alarmierung bannt bis sich das erste Feuerwehrfahrzeug der Leonberger Feuerwehr den Weg durch die Oströhre des Tunnels.

 

Kurz darauf folgenden weitere Wehren aus Ditzingen und Gerlingen - das DRK des Leonberger Ortsvereins, der Rettungsdienst und Einheiten des Rettungsverbandes aus dem Landkreis Ludwigsburg mit insgesamt 80 Helfern und Notärzten. Insgesamt sind mehrere hundert Helfer im Einsatz.

 

Neben der Menschenrettung und der Brandbekämpfung müssen die über 180 eingeschlossene Menschen schnell aus dem Tunnel gebracht werden.

 

NUR EINE ÜBUNG ...

Gott sei Dank ist dieses Horrorszenario nur eine Übung der umliegenden Hilfsorganisationen.

Dieses Szenario ist nicht nur eine Belastungsprobe für Mensch und Material - vielmehr ist auch die Koordination solcher Einsätze eine Bewährungsprobe für alle eingesetzten Organisationen wie Feuerwehr, DRK, Rettungsdienst und Polizei.

 

OHNE Funkgeräte und die Verbindung nach draussen wäre ein solcher Einsatz nicht zu bewältigen bzw. ist ein schnelles koordiniertes Handeln unmöglich.

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